Sperrriemen? Nein Danke!

Schickt Eure Sperrriemen!

Große Aktion gegen die Nutzung des Sperrriemens.

Ihr schickt Eure Sperrriemen und diese werden unter dem großen medienwirksamen Banner aufgehängt. Wenn Ihr Lust habt, schreibt noch ein paar Zeilen zum Thema. Diese werden dann hier und auf Facebook veröffentlicht. Ihr könnt auch Fotos schicken, oder auf FB hochladen, kleine Videos zum Thema drehen und auf you tube veröffentlichen... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bringt das Thema unter die ReiterInnen!

Adresse: Rheinwald-Verlag, Bahnhofstr. 9, 21388 Soderstorf

 

Presse, Medien, soziale Netzwerke werden benachrichtigt und die FN informiert. Die FN wird darüber hinaus aufgefordert, im ersten Schritt unverzüglich auf diejenigen Landesverbände einzuwirken, die den Sperrriemen sogar an Hebelgebissen zulassen und diese Nutzung zu verbieten!

 

Pferdefreunde aus Deutschland, Österriech und der Schweiz sagen: Nein zum Sperrriemen!

 

Der Sperrriemen gehört ins Museum, aber nicht ans Pferdemaul!

Eigentlich dachte ich, dass das Thema Sperrriemen zur Genüge diskutiert wurde und es auch genug Informationen dazu gibt. Hier noch einmal ein paar Infos:

Der Sperrriemen hat nur eine Funktion: Er bindet das Maul des Pferdes zu, damit sich das Pferd nicht gegen harte Reiterhände, perfide Gebisse/Hilfszügel und daraus resultierende Angst und Schmerzen wehren kann.

Ein fein ausgebildetes Pferd wehrt sich nicht gegen das Gebiss, sondern nimmt es vertrauensvoll an, es sei denn, es behagt ihm nicht. Dann muss man ein Gebiss suchen, mit dem sich das Pferd wohl fühlt, oder es mal ohne probieren.

 

Wir ReiterInnen überschätzen die Feinheit, mit der unsere Hände auf dem Pferd agieren. Immer wieder zeigen Studien, mit wieviel Kilogramm wir auf das Pferdemaul, mehr oder weniger sanft, einwirken. Arbeiten wir also an uns selbst, statt dem Pferd, das sich mit Recht wehrt, das Maul zuzubinden.

Überall am Kopf des Pferdes treten Nervenenden aus. Deshalb ist jeder unnötige Druck auf den Kopf zu vermeiden.

Das Maul nicht öffnen zu können, ist eine Qual für das Pferd.
Manche bezeichnen das Kiefergelenk als den ersten Halswirbel, weil der Einfluss auf die Wirbelsäule groß ist. Es ist, als würden wir mit zusammengebissenen Zähnen laufen und springen. Selbstversuch erwünscht!

 


Ein kurzzeitiges Öffnen und Verschieben des Maules kann Verspannungen lösen, ist aber mit Sperrriemen nicht möglich.

Wer schon einmal ein Pferd beim Gähnen gesehen hat, weiß, wie weit dabei das Maul geöffnet wird. Dies ist mit Sperrriemen nicht möglich.

Und: Wir nehmen dem Pferd seine einzige Möglichkeit, sich gegen das Gebiss oder unangemessene Zügelhilfen zu wehren.

 

Der Sperrriemen gehört ins Museum, aber nicht ans Pferdemaul!